Die Hirschlausfliege 🦟
Die Hirschlausfliege (auch Lipoptena cervi) ist etwa 5 mm groß, dunkel gefärbt und erinnert auf den ersten Blick an eine Zecke mit Flügeln – denn genau das ist sie: eine fliegende Blutsaugerin.
Sobald sie einen Wirt findet, wirft sie ihre Flügel ab und krabbelt blitzschnell durchs Fell. Sie beißt mehrfach zu und hinterlässt dabei oft schmerzhafte, entzündliche Stellen. Beim Hund führt das zu Hautproblemen – beim Menschen kann es zu starkem Juckreiz, Pusteln, Quaddeln oder sogar Eiterungen kommen. Die Beschwerden können bis zu 20 Tage anhalten.
Wer ist betroffen?
Hauptwirte sind Waldtiere wie Rehe, Hirsche, Gämse, Wildschweine oder auch Mäuse. Doch auch unsere Hunde, Pferde und selbst wir Menschen werden nicht verschont. Besonders im Spätsommer und Herbst ist Hochsaison – aber durch das schwülwarme Wetter fliegen sie inzwischen schon deutlich früher.
Besonders unangenehm: Hirschlausfliegen können in kleinen Schwärmen angreifen. Beim Menschen zielen sie gern auf den Nackenbereich. Eine Übertragung von Krankheiten ist bisher nicht belegt – aber beruhigend ist anders.
Wichtig zu wissen:
– Die Hirschlausfliege beißt mehrfach
– Der Biss ist schmerzhaft und juckt lange
– Sie kann sich monatelang im Wirt einnisten und sogar Nachkommen bekommen
– Nach dem Biss hilft beim Menschen Fenistil-Gel (Antihistaminikum)
Was tun gegen Hirschlausfliegen?
Hunde nach dem Spaziergang absuchen
Nach jedem Waldgang den Hund gründlich mit einem Flohkamm durchkämmen – besonders an Bauch, Brust und in der Halsregion. Ich stelle mir dazu vor dem Spaziergang einen Eimer Wasser in den Flur. Was ich finde, wird direkt ertränkt. Bei starkem Befall hilft nur abduschen – oder bei Entzündungen: ab zum Tierarzt!
Kleidung & Schutz beim Menschen
Im Spätsommer lieber keine Kleidung mit Fellbesatz oder Wildleder tragen – die Hirschlausfliege lässt sich davon leicht täuschen. Eine Kopfbedeckung ist im Wald Pflicht!
Natürliche Vorbeugung – meine Empfehlung:
đź’š PETfit Ex
1x pro Woche: alle 1 cm entlang der Wirbelsäule ein Tropfen direkt auf die Haut.
🌿 PETfit Bio-Kokosöl
2x pro Woche in den Handflächen verreiben und in Haut & Fell einmassieren – zum Schluss etwas auf die Pfoten geben. So wird’s zum natürlichen Pfotenschutz.
➡️ Beide Produkte am besten direkt bei der nächsten Bestellung mitbestellen!
Ich berate Sie gerne persönlich – schreiben Sie mir einfach.






